„Dass die Brenzbrücke in Heidenheim auf der Prioritätenliste des Landes steht, ist eine gute Nachricht für unsere Region“, sagt Clara Resch, grüne Landtagsabgeordnete und Direktkandidatin für den Wahlkreis Heidenheim. „Brücken sind zentrale Bestandteile unserer Verkehrsinfrastruktur. Ihr Erhalt sorgt dafür, dass die Straßen im Land sicher und leistungsfähig bleiben.“
Das Verkehrsministerium Baden-Württemberg hat heute den Umsetzungsplan für die Modernisierung von rund 180 Brücken im Land bis 2030 vorgestellt. In der ersten Prioritätsstufe des Programms ist auch die Brücke über die Brenz an der Landesstraße 1170 in Heidenheim enthalten.
Im Regierungsbezirk Stuttgart werden in dieser ersten Stufe insgesamt 60 Brücken an Bundes- und Landesstraßen erneuert oder ertüchtigt: 35 an Bundes- und 25 an Landesstraßen. Das Regierungspräsidium Stuttgart hat dafür bereits frühzeitig planerische Maßnahmen eingeleitet. Der Ersatzneubau ist bis 2030 vorgesehen.
Das Brückenerhaltungsprogramm ist Teil einer landesweiten Strategie, mit der das Verkehrsministerium die Erhaltungsplanung für Brücken neu ausrichtet. Viele Bauwerke aus den 1960er- und 70er-Jahren erfüllen die heutigen Anforderungen nicht mehr und müssen saniert, verstärkt oder ersetzt werden. In Baden-Württemberg steht deshalb jede zehnte Brücke im Bundes- oder Landesstraßennetz vor einer Erhaltungsmaßnahme.
Regierungspräsidentin Susanne Bay betonte in diesem Zusammenhang, dass eine sichere und effiziente Infrastruktur für die Region hohe Priorität habe und die Investitionen in die Brücken sowohl die Verkehrssicherheit als auch die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im Regierungsbezirk stärken.
Ziel des Programms ist es, Defizite frühzeitig zu beheben, hohe Folgekosten zu vermeiden und die Verkehrssicherheit langfristig zu sichern. Landesweit sollen bis 2030 rund 180 Brücken, bis 2036 weitere 450 Bauwerke modernisiert oder ersetzt werden.
