„Die Pflegekonferenz in Heidenheim leistet einen wichtigen Beitrag, um die Angebote vor Ort besser zu verzahnen und gemeinsam Antworten auf aktuelle Herausforderungen zu finden“, sagt die grüne Landtagsabgeordnete und grüne Direktkandidatin Clara Resch. „Mit den jetzt bewilligten 40.000 Euro können wir diese Arbeit weiterführen und dafür sorgen, dass Pflegebedarfe früh erkannt und praxisnah bearbeitet werden.“
Das Land Baden-Württemberg unterstützt die Kommunalen Pflegekonferenzen auch in Zukunft. In der dritten Förderrunde stellt das Ministerium für Soziales, Gesundheit und Integration rund 1,17 Millionen Euro für 34 Stadt- und Landkreise bereit. Der Landkreis Heidenheim erhält daraus 40.000 Euro.
Sozialminister Manne Lucha betont: „Die Kommunalen Pflegekonferenzen haben sich bewährt. Sie leisten hervorragende Arbeit, bringen Akteurinnen und Akteure aus der Pflege zusammen und entwickeln Lösungen für eine bedarfsgerechte Pflegeversorgung vor Ort.“
Mit dem Programm „Kommunale Pflegekonferenzen BW – Sozialräume stärken, Netzwerke weiterdenken und ausbauen“ fördert das Land gezielt den Aufbau und die Weiterentwicklung kommunaler Netzwerke. Ziele sind unter anderem eine wirkungsvolle Sozialplanung, die Unterstützung quartiersnaher Pflege, die Weiterentwicklung von Kurzzeitpflege sowie die Begleitung digitaler Transformationen in der Langzeitpflege.
Die Kommunalen Pflegekonferenzen bündeln die Expertise vor Ort, vernetzen sich eng mit den Kommunalen Gesundheitskonferenzen und den Koordinierungsstellen für Pflegeberufe und setzen konkrete Verbesserungen in Gang.
Die Bewerbungsfrist für die zweite Tranche zur Einrichtung weiterer Kommunaler Pflegekonferenzen in den Stadt- und Landkreisen läuft noch bis zum 30. September 2025
